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  |  08. Oktober 2019

Quest veräußert HSBA-Sitz an Real I.S.

Internationale Wirtschaftshochschule

Quest Investment Partners hat das neungeschossige Gewerbeobjekt in der Hamburger Willy-Brandt-Straße 75 im Rahmen eines Forward-Deals an einen Fonds der Real I.S. Gruppe verkauft. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Gebäude umfasst 7.770 m² Mietfläche und wird seit Juli 2019 kernsaniert. Neuer und alleiniger Mieter der zentral gelegenen Immobilie ist die Hamburg School of Business Administration (HSBA).

Quest Investment Partners hatte die Immobilie Ende 2016 mit dem damaligen Mieter Hamburg Süd erworben [wir berichteten]. Nach neunmonatiger Umbauzeit und pünktlich zum Sommersemester 2020 plant die internationale Wirtschaftshochschule HSBA die Türen des neuen Gebäudes für ihre rund 1.000 Studierenden zu öffnen.

© Quest Investment Partners
Entsprechend den Bedürfnissen der Hochschule wird die Liegenschaft derzeit aus- und umgebaut. Dabei konzentrieren sich die Baumaßnahmen auf das Innere des Gebäudes, die Fassade bleibt weitgehend unverändert. Alle Geschosse werden entkernt und mit neuer Technik versehen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der ursprüngliche Bau von dem renommierten Kontorhaus-Architekten Georg Radel (1860-1948) errichtet. Ende der 1990er Jahre hatte die Hamburger Sparkasse das Gebäude in seiner jetzigen Form errichten lassen und dabei das einstige Kontorhaus in den Entwurf integriert.

In direkter Nachbarschaft befinden sich der Rödingsmarkt, eine der wichtigsten Verbindungsstraßen zwischen der Hamburger Innenstadt und der HafenCity, sowie die historische Deichstraße am Nikolaifleet mit ihren alten Fachwerkhäusern.

Beim Verkauf wurde Quest Investment Partners steuerlich von Hansa Partner Rommel & Meyer und rechtlich von SNP Schlawien beraten, BNP Paribas Real Estate war vermittelnd tätig.
Fotos: Quest Investment Partners
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