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  |  14. März 2019

Kostenexplosion: CCH-Sanierung rund 36 Mio. Euro teurer

Wie könnte es auch anders sein: Der Umbau des Congress Centers Hamburg (CCH) wird knapp 20 Prozent, rund 36 Mio. Euro, teurer als geplant. Dies teilte der Hamburger Senat am Dienstag mit. Der ursprünglich festgelegte Projektrahmen mit einem Budget in Höhe von 194 Mio. Euro reicht nicht, daher habe der Senat beschlossen, die Mittel entsprechend zu erhöhen. Unterm Strich handelt es sich um 36,2 Mio. Euro. Damit hat die Stadt erneut ein Großprojekt nicht im Griff.

Im Zuge der laufenden Durchführung der Revitalisierung habe sich gezeigt, dass zusätzliche Maßnahmen außerhalb des beschlossenen Projektrahmens durchgeführt werden müssen, um die Genehmigung und die Wirtschaftlichkeit des Betriebes des neuen CCH zu gewährleisten und eine nachhaltige Sanierung zu erreichen zu können. Ohne eine Budgetaufstockung wäre der Fertigstellungstermin im Sommer 2020 nicht sicherzustellen.

Gründe für die Kostensteigerung seien der Verzug, der sich durch den Asbestfund im August 2017 ergeben hat sowie die Nicht-Berücksichtigung von Baumaßnahmen an den Gebäudeteilen „Westteil“, „Halle H“ sowie der Tiefgarage, die bei der Projektplanung von der ersten Minute an ausgeklammert waren.
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